Die verschiedenen Anbaumethoden von CBD (und ihr Einfluss auf die Qualität des CBD)
Wussten Sie schon? Die Qualität von CBD hängt stark von der Anbaumethode ab. Indoor, Outdoor oder Greenhouse – die drei wichtigsten Anbaumethoden haben alle ihre Vor- und Nachteile und liefern Pflanzen von unterschiedlicher Qualität. Wir erklären Ihnen alles Wichtige, damit Sie eine fundierte Wahl treffen können.
Das Wichtigste in Kürze
- Es gibt 3 Anbaumethoden: Indoor, Outdoor und im Gewächshaus.
- Jede Anbaumethode hat Vor- und Nachteile.
- Die Wahl des CBD richtet sich nach Ihren Erwartungen und Ihrem Budget.
Welche drei großen Anbaumethoden gibt es für CBD?
CBD kann mit drei verschiedenen Anbaumethoden kultiviert werden, die jeweils ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen bieten: Indoor, Outdoor und im Gewächshaus (Greenhouse). Sehen wir uns jede Anbaumethode genauer an.
Der Anbau im Freien (Outdoor)
Der Anbau im Freien ist die natürlichste Anbaumethode. Die Pflanzen wachsen direkt im Boden, unter natürlichem Licht, und werden auf natürliche Weise mit Regenwasser bewässert (bei Bedarf ergänzend).
Die Umgebung spielt bei dieser Anbaumethode daher eine entscheidende Rolle. Ob Klima, Boden oder Höhenlage – alles beeinflusst die Entwicklung der Pflanze.
So lassen sich mit dieser Anbaumethode günstige CBD-Blüten anbieten, die umweltfreundlicher sind und dank der natürlichen Bedingungen komplexere Terpene entwickeln. Doch der Outdoor-Anbau hat auch Nachteile: möglicher Befall durch Schädlinge oder Pilze sowie Wetterkapriolen, die die Qualität der Ernte beeinträchtigen.
Outdoor-CBD bietet oft reichhaltige und vielfältige Aromen mit einem natürlichen, authentischen Charakter. Der Cannabinoidgehalt kann jedoch schwanken, und auch das Aussehen der Blüten ist weniger einheitlich.
Der Anbau im Gewächshaus (Greenhouse)
Der Anbau von CBD im Gewächshaus, auch Greenhouse genannt, ist ein guter Kompromiss zwischen natürlichem Anbau und Indoor-Anbau. Er vereint die Vorteile beider Methoden. So profitiert im Gewächshaus angebauter Hanf sowohl von natürlichem Licht als auch von einer kontrollierten Umgebung. Parameter wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit werden dabei manuell reguliert.
Gewächshauskulturen bieten also einen Anbau, der vor Unwettern geschützt ist und stabile Erträge liefert. Zudem verbraucht diese Produktionsweise weniger Energie als der Indoor-Anbau. Die Produktionskosten für Gewächshaus-CBD sind daher moderat, allerdings muss in geeignete, oft teure Ausrüstung investiert werden. Außerdem hängt die Qualität der Pflanze vollständig davon ab, wie gut das Gewächshaus gesteuert wird. Hanfproduzenten setzen inzwischen verstärkt auf den Anbau von Glasshouse-CBD, also im Glasgewächshaus.
Im Gewächshaus angebaute Blüten sind sehr ausgewogen, mit gleichbleibendem Cannabinoidgehalt, kräftigen und gut erhaltenen Aromen sowie einer gepflegten Optik, die einheitlicher ist als beim Outdoor-Anbau. Eine ausgezeichnete Wahl, um Qualität, Umweltbewusstsein und Budget zu vereinen.
Der Anbau in Innenräumen (Indoor)
Dies ist die einzige Anbaumethode für Hanf, die vollständig kontrolliert wird. Hier hängt alles vom Menschen ab: Licht, Wärme, Luftbewegung, Luftfeuchtigkeit usw. Indoor-CBD wird in abgeschlossenen Growräumen unter LED-Lampen angebaut.
Einige Produzenten haben sich zudem für den Anbau von hydroponischem CBD entschieden. Dabei handelt es sich um eine weitere Produktionsweise, bei der die CBD-Pflanzen in ein Substrat gesetzt werden, das die Nährstoffaufnahme der Pflanzen fördert.
Diese industrialisierte Anbaumethode ermöglicht also eine gleichbleibende Qualität mit optisch makellosen Blüten. Die Blüten sind dicht und harzig, das Risiko von Schimmel und Schädlingen ist nahezu null.
Allerdings ist der Indoor-Anbau wenig umweltfreundlich. Er ist sehr energieintensiv und hinterlässt einen großen CO₂-Fußabdruck. Auch der Endpreis des Produkts ist hoch, da diese Art von CBD für die Produzenten teuer ist.
Indoor angebaute Blüten weisen oft eine hohe CBD-Konzentration und ein perfektes Erscheinungsbild auf. Manche Konsumenten finden jedoch, dass diesen CBD-Blüten ein authentischer Geschmack fehlt.
Vergleich der Anbaumethoden im Hinblick auf die CBD-Qualität
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CBD-Typ: |
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Cannabinoidgehalt |
Schwankt je nach Klima |
Gleichmäßige Werte – ein guter Kompromiss |
Hohe und stabile Konzentration |
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Aromaprofile (Terpene) |
Komplexe Aromaprofile, geprägt von Boden und Klima |
Ausgewogenes Profil ähnlich wie Outdoor, aber gleichmäßiger |
Reine und kräftige Aromen, denen es mitunter an Natürlichkeit fehlt |
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Reinheit und Sicherheit |
Belastung mit Schwermetallen sowie Pestiziden möglich |
Sauberes und reines CBD, vor allem bei einem vertrauenswürdigen und gut geführten Betrieb |
Äußerst kontrolliert, mit geringem Kontaminationsrisiko |
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Umweltauswirkungen |
Die umweltfreundlichste Anbaumethode |
Umweltbewusst, vor allem wenn das Gewächshaus mit erneuerbaren Energien betrieben wird |
Sehr energieintensiv (20-mal mehr als beim Outdoor-Anbau) |
Wie wählen Sie Ihr CBD je nach Anbaumethode richtig aus?
Das passende CBD ist eines, das Ihre Auswahlkriterien erfüllt. Je nach Ihren Erwartungen kann jede Anbaumethode die beste für Sie sein.
Wenn Sie ein natürliches und authentischeres CBD suchen, wählen Sie Outdoor-CBD. Bevorzugen Sie dagegen ein makelloses CBD in Premiumqualität, entscheiden Sie sich für den Indoor-Anbau. Für eine gute Balance zwischen Preis, Ethik und Qualität ist im Gewächshaus angebautes CBD ideal.
Vergessen Sie jedoch nie, die Rückverfolgbarkeit des Produkts zu prüfen, also Herkunft und Anbaumethode. Achten Sie außerdem auf die Laboranalysen, die normalerweise von der Marke bereitgestellt werden (Cannabinoidgehalt, Abwesenheit von Verunreinigungen), sowie auf die Siegel, über die das Produkt verfügt.