Nein, CBD macht nicht „high“, und hier ist der Grund dafür

Nein, CBD macht nicht „high“, und hier ist der Grund dafür

CBD sorgt für Gesprächsstoff, weckt Neugier, bietet Unterstützung und sorgt manchmal auch für Besorgnis. Viele fragen sich immer noch, ob es high macht. Unsere kurze Antwort: Nein, aber um wirklich zu verstehen, warum CBD nicht „high“ macht, muss man sich mit der Wissenschaft hinter Cannabis auseinandersetzen. Wir erklären es euch ganz einfach.

Was Sie sich merken sollten

  • CBD ist kein psychoaktiver Wirkstoff und löst keine euphorische Wirkung aus.
  • Das „High“ wird durch THC ausgelöst, nicht durch CBD.
  • CBD wirkt sich anders auf Ihr Nervensystem aus und fördert das Gleichgewicht, anstatt es zu stören.

CBD vs. THC: zwei Moleküle, zwei völlig unterschiedliche Wirkungen

THC, das Molekül, das für das „High“ verantwortlich ist

Wenn man von einem „High“ spricht, ist eigentlich das THC, also Tetrahydrocannabinol, gemeint. Es ist dieses Stoff, das Euphorie, Wahrnehmungsveränderungen, eine veränderte Zeitwahrnehmung und manchmal das berühmte Gefühl des Schwebens hervorruft, das man mit Cannabis assoziiert.

Dies lässt sich dadurch erklären, dass THC direkt auf die CB1-Rezeptoren im Gehirn wirkt, die Teil des Endocannabinoidsystems sind. Indem es sich fest an diese Rezeptoren bindet, löst es eine Kettenreaktion aus, die die neuronale Aktivität verändert. Auf diese Weise kommt es zu Stimmungsschwankungen, einer gesteigerten Sinneswahrnehmung und manchmal sogar zu einem Gefühl der Desorientierung.

Genau dieser Mechanismus ist für das „High“ verantwortlich – nicht Cannabis im Allgemeinen, nicht Hanf im Allgemeinen, sondern ganz konkret das THC.

CBD wirkt auf subtilere Weise auf den Körper ein

CBD, oder Cannabidiol, spielt in einer ganz anderen Liga. Seine chemische Struktur ähnelt der von THC, doch seine biologische Wirkung ist völlig anders.

Im Gegensatz zu THC bindet CBD nicht direkt an die CB1-Rezeptoren. Es wirkt indirekt: Es moduliert, reguliert und beeinflusst die Reaktionen. Es löst keine euphorische Reaktion aus. Es verändert die Wahrnehmung nicht. Es verursacht keinen Rauschzustand.

Im Gegenteil, manche Studien zeigen sogar, dass CBD bestimmte Wirkungen von THC abschwächen könnte, wenn beide gemeinsam konsumiert werden. Mit anderen Worten: Es wirkt eher ausgleichend als verstärkend.

Hier haben wir es mit zwei gegensätzlichen Wirkungen zu tun: THC wirkt stark anregend, CBD wirkt sanft regulierend.

Warum hat CBD keine psychotrope Wirkung?

Eine geringe Affinität zu den Rezeptoren im Gehirn

Um ein „High“ zu verspüren, ist eine intensive Aktivierung der CB1-Rezeptoren im Gehirn erforderlich. CBD weist diese Affinität nicht auf. Es bindet nicht in nennenswertem Maße an diese Rezeptoren und aktiviert daher nicht den mit Euphorie verbundenen Belohnungskreislauf.

Ohne direkte Aktivierung der CB1-Rezeptoren kommt es also zu keiner Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen, zu keiner sensorischen Verzerrung und somit auch zu keinem psychotropen Rausch.

Eher eine regulierende als eine anregende Wirkung

Das Endocannabinoidsystem fungiert als innerer Dirigent. Es ist an der Regulierung von Schlaf, Stimmung, Schmerzempfinden und Appetit beteiligt. CBD unterstützt dieses System, ohne es zu überfordern.

Aus diesem Grund beschreiben viele CBD als „sanft“. Seine Wirkung verändert Ihren Bewusstseinszustand nicht, sondern beruhigt ihn im Gegenteil.

Keine Veränderung der Wahrnehmung und kein Kontrollverlust

Ein „High“ geht in der Regel mit einer veränderten Wahrnehmung einher (lebhaftere Farben, verstärkte Geräusche, das Gefühl, die Zeit verlangsame sich). Bei CBD ist davon nichts zu spüren.

Sie bleiben klar im Kopf, konzentriert und voll funktionsfähig. Sie können beispielsweise arbeiten, Auto fahren (unter Einhaltung der örtlichen Vorschriften) oder sich ganz normal unterhalten. Es gibt keinen Realitätsverlust.

Warum weiterhin Verwirrung rund um CBD herrscht

Die Verwechslung mit Freizeit-Cannabis

CBD wird aus Hanf gewonnen, der zur selben Pflanzenfamilie gehört wie THC-reiches Cannabis. Für viele sorgt allein diese Nähe bereits für Verwirrung.

Optisch kann eine CBD-Blüte einer THC-reichen Blüte ähneln. Auch der Geruch kann ähnlich sein. Die Terpene sind manchmal ähnlich, doch die Cannabinoidzusammensetzung ist unterschiedlich. Und genau diese Zusammensetzung bestimmt die Wirkung.

Eine legale CBD-Blüte enthält nur eine sehr geringe Menge THC, die nicht ausreicht, um einen Rauschzustand hervorzurufen.

Das Wort „Cannabis“ löst immer noch Vorurteile aus

In der allgemeinen Vorstellung wird Cannabis immer noch mit einem Rausch in Verbindung gebracht. Diese Assoziation ist seit Jahrzehnten tief verwurzelt, doch die Pflanze ist viel komplexer als das.

Industriehanf wird speziell so angebaut, dass er nur sehr wenig THC enthält. Das aus diesen Sorten gewonnene CBD hat nicht die psychoaktive Wirkung von Freizeit-Cannabis.

Erwartungen beeinflussen manchmal das Empfinden

Manchmal haben manche Menschen das Gefühl, nach dem Konsum von CBD ein leichtes „High“ zu verspüren. In den meisten Fällen handelt es sich dabei entweder um einen Placebo-Effekt oder um eine tiefe Entspannung, die als ungewöhnlich empfunden wird.

Wenn sich der Körper nach einer Phase intensiven Stresses wirklich entspannt, mag sich dieses Gefühl neu anfühlen, doch Entspannung bedeutet nicht Euphorie. Entspannung bedeutet auch nicht, dass man benommen ist.

Um es noch einmal klarzustellen:

  • CBD löst keine psychotrope Euphorie aus;
  • Es verändert die Sinneswahrnehmung nicht;
  • Es macht nicht süchtig, da es keinen Rauschzustand hervorruft.

Was es hingegen bewirken kann, ist, dein inneres Gleichgewicht zu unterstützen. Wir vom Cali Weed-Team mögen es klar und deutlich. CBD ist nicht der Rausch der 70er Jahre. Es ist die entspannte, klare und kontrollierte Variante von Hanf: Du behältst die Kontrolle. Du bleibst ganz du selbst. CBD entführt Sie nicht in andere Sphären. Es hilft Ihnen einfach dabei, sich dort, wo Sie sind, besser zu fühlen.

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